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Coburg verliert deutlich gegen Minden: Defensive Stabilität hält nur 20 Minuten

PannaGo Redactie 23 Ekim 2026 3 min read

HSC 2000 Coburg hat auch gegen Bundesliga-Absteiger GWD Minden verloren. Die Vestestädter hielten nur in der Anfangsphase mit, kollaborierten dann aber zusehends und unterlagen am Freitag in der HUK-Arena mit 24:33. Die Krise des Tabellennaboonders spitzt sich zu.

Starke Abwehr verfliegt nach 20 Minuten

Coburg begann vielversprechend. Die Hausherren präsentierten sich in den ersten Minuten mit einer kompakten, aggressiven Defensive, die GWD Minden kaum Raum zum Atmen gab. Sven Weßeling brachte den HSC vom Siebenmeterstrich früh in Führung (3:2), doch die Führung erwies sich als Trugschluss. Nach dem ersten Tempogegenstoß von Minden musste Coburg erkennen, dass die Abwehrleistung nicht zu halten war. Die erste Viertelstunde verlief ausgeglichen: Der HSC kämpfte, hatte aber auch Glück, dass Torhüter Petros Boukovinas mehrfach entscheidend eingriff – etwa mit einer Fußabwehr gegen Florian Kranzmann (15.). Weßeling vergab einen Siebenmeter, Schmidt scheiterte ebenfalls vom Punkt. Es war ein Hin und Her in der Arena, bei 7:7 (19.) schien noch alles offen. Doch genau hier zeigte sich das Problem: Wo Coburg Defensivstabilität brauchte, geriet die Abwehr zunehmend in Unordnung. Minute 22 brachte die Wende – GWD spielte in doppelter Unterzahl, der HSC hätte diesen Vorteil nutzen müssen. Stattdessen vergab Schmidt seinen zweiten Siebenmeter und verursachte selbst einen Gegenstoß. Die Folge war vorhersehbar: Minden baute seinen Vorsprung aus (9:12, 25.), Coburg verlor die Struktur.

Coburg verliert die Kontrolle – Minden spielt seine Klasse aus

Nach der ersten Auszeit des HSC-Trainers Jan Gorr (25.) war die Parte gelaufen. Coburg verfiel in alte Muster: zaghafte Angriffe, überstürzte Würfe, mangelhafte Abwehrkommunikation. Ein technischer Fehler führte zur ersten Drei-Tore-Führung Mindens (12:9), und Weßeling vergab ein drittes Mal vom Punkt. Zur Pause lag Coburg 11:16 in Rückstand und war der Anschluss längst verloren. Die zweite Halbzeit begann mit erneutem HSC-Fehler: Jakub Sterba schnappte sich den Ball und traf zum 17:11 (31.). Minden spielte nun routiniert herunter, ließ Coburg nur durch lange Bälle auf Jesper Schmidt gefährlich wirken. Schmidt kämpfte couragiert, vergab aber seinen dritten Siebenmeter (13:19, 36.). Gorr musste nach sieben Minuten bereits die zweite Auszeit nehmen. GWD demonstrierte Gnadenlosigkeit und etablierte ein Acht-Tore-Polster (13:21, 37.). Coburg fehlten die Lösungen – Jannes Krone scheiterte frei vor Torhüter Malte Semisch. Auf der anderen Seite kam noch Pech hinzu, als Ian Weber trotz Abwehr zum 23:15 traf (43.). Nach Antanavicius' Treffer zum 27:17 (47.) war die Partie entschieden.

Statistik und Spielverlauf

HSC 2000 Coburg – GWD Minden 24:33 (11:16) Coburg: Boukovinas (5 Paraden), Apfel (4) – Düsterhöft (4/3), Bis (4), Savvas (3), Planinsek (2), Weßeling (1/1), Knauer (2), Röller (3), Schindler (2), Lilienfelds (1), Schmidt (2), sowie Kontrec, Lisac, Krone, Valkovskis (jeweils Treffer ohne genauere Angabe) Minnen: Semisch (14 Paraden), Ivanisevic – Weber (7), Kranzmann (5/1), Antanavicius (4), Sterba (3), Metzner (3), Weck (3), Pedersen (3), Jensen (2/1), Franz (1), sowie Müller, Korte, Sajenev (2), Staar (insgesamt 33 Tore) Schiedsrichter: Lukas Müller, Robert Müller Zeitstrafen: Coburg 4 (Schmidt, Weßeling, Düsterhöft, Lisac) – Minden 3 (Sterba, Metzner 2×) Siebenmeter: Coburg 4/8 (Weßeling 1, Düsterhöft 3) – Minden 2/3 (Jensen 1, Kranzmann 1) Spielfilm: 3:2 (6.), 4:4 (12.), 6:6 (18.), 9:11 (24.), Pause 11:16, 13:19 (36.), 15:22 (42.), 17:27 (48.), 20:31 (54.), Endstand 24:33

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Source: Via Fränkischer Tag (GNews)

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