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Arsenal wittert den Meistertitel nach mühsamem Sieg gegen den bereits abgestiegenen Burnley

PannaGo Redactie 18. Mai 2026 2 min read
Arsenal wittert den Meistertitel nach mühsamem Sieg gegen den bereits abgestiegenen Burnley

Arsenal hat sich mit einem knappen 1:0-Sieg gegen den bereits abgestiegenen Burnley in eine historische Position gebracht: Ein einziger Sieg bei Crystal Palace am letzten Spieltag der Premier League würde den ersten Meistertitel seit 2004 bedeuten. Manchester City liegt nun fünf Punkte hinter den Londonern.

Nur noch ein Sieg entfernt vom ersten Titel seit zwanzig Jahren

Es war kein Fußballabend, über den man groß berichten müsste, doch das Ergebnis dürfte Arsenal letztlich wenig kümmern. Mit einem 1:0-Sieg gegen den seit Wochen feststehenden Absteiger Burnley baute der Londoner Klub seinen Vorsprung an der Spitze der Premier League aus und distanzierte Verfolger Manchester City auf fünf Punkte. Die Perspektive ist klar: Wer am Sonntag bei Crystal Palace gewinnt, darf sich erstmals seit 2004 englischer Meister nennen.

Zwischenstation Bournemouth

Mathematisch ist der Titel allerdings noch nicht gesichert. Manchester City reist am Dienstagabend noch nach Bournemouth. Gewinnt der Gastgeber oder spielt er unentschieden, fällt die Entscheidung erst am allerletzten Spieltag. Dann tritt Arsenal auswärts bei Crystal Palace an, während City gleichzeitig Aston Villa empfängt.

Kai Havertz entscheidet per Kopfball nach Eckball

In der ersten Halbzeit herrschte im Emirates Stadium weitgehend Einbahnstraßenfußball. Arsenal kontrollierte die Partie, wenngleich Burnley durch Hannibal Mejbri in einem seltenen Ausbruch andeutete, dass die Gefahr nicht vollständig gebannt war. Die Heimmannschaft hingegen erspielte sich mehrere ernsthafte Chancen. Leandro Trossard befreite sich nach einer Viertelstunde geschickt und traf mit einem harten Schuss den Pfosten. Bukayo Saka sah eine Hereingabe über Torwart Max Weiss segeln, aber knapp am Tor vorbeigehen. In der 37. Minute war es Saka, der mit einem Eckball den erlösenden Moment einleitete: Kai Havertz stieg hoch über die Burnley-Abwehr und köpfte unhaltbar zum 1:0 ein. Kurz vor der Pause zirkelte Saka den Ball haarscharf am Tor vorbei, sodass die Heimseite mit nur einem Tor Vorsprung in die Kabinen ging.

Spannende Schlussphase trotz VAR-Glücksmoment

Nach der Pause nutzte der abgestiegene Burnley seine Chancen, um Arsenal das Leben schwerer zu machen. Die Gäste bekamen mehr Zugriff auf die Partie, und die Dominanz der Heimmannschaft schwand allmählich. Ein potenziell entscheidender Moment ereignete sich, als Havertz gut zwanzig Minuten vor Schluss mit den Stollen in die Wade von Lesley Ugochukwu trat. Schiedsrichter Paul Tierney konsultierte den VAR, entschied sich jedoch dazu, die rote Karte in der Tasche zu lassen – zur großen Erleichterung des Heimpublikums. Von schönem Fußball war danach keine Rede mehr, dafür umso mehr von Spannung auf den Rängen. Arsenal kämpfte sich zum Abpfiff und sicherte die drei Punkte letztlich ab – wertvoll genug, um am Sonntag mit einem Meistertraum nach Selhurst Park zu reisen.

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Source: Via NOS (GNews)

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