Freiburg empfängt VfB Stuttgart zum Bundesliga-Auftakt: Eine neue Ära für die Breisgau-Brasilianer

SC Freiburg eröffnet die Bundesliga-Saison am Samstag, den 24. August, um 14:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen VfB Stuttgart im Europa-Park Stadion. Nach einem zehnten Platz in der vergangenen Spielzeit will Freiburg unter dem neuen Trainer Julian Schuster diesmal ein Europaticket anpeilen. Stuttgart startet nach einem turbulenten Sommer in die Saison, in dem der Klub unter anderem Torjäger Serhou Guirassy verlor.
Neues Kapitel für Freiburg unter Julian Schuster
Nach dreizehn Jahren treuer Dienste verabschiedete sich Christian Streich als Cheftrainer von SC Freiburg. Ab dem 1. Juli übernahm Julian Schuster das Ruder – und gibt gleich beim brisanten Bundesliga-Auftakt sein Debüt. Die Breisgau-Brasilianer, die vergangene Saison als Zehnter abschlossen, wollen in dieser Spielzeit höher hinaus und verstärkten den Kader mit drei Neuzugängen. Rechtsaußen Eren Dinkci wurde für fünf Millionen Euro von Werder Bremen verpflichtet, Mittelfeldspieler Patrick Osterhage wechselte für 4,8 Millionen Euro von VfL Bochum, und Maximilian Philipp verstärkte die Offensive für eine Million Euro aus Wolfsburg. Der Saisonstart verlief vielversprechend: In der ersten Runde des DFB-Pokals wurde Osnabrück mit 4:0 besiegt. Lucas Höler und Vincenzo Grifo sorgten für die ersten beiden Treffer, bevor Junior Adamu die Arbeit in der zweiten Halbzeit mit einem Doppelpack erledigte. Diese ungeschlagene Serie von fünf Spielen nimmt Freiburg mit ins Duell gegen Stuttgart. Dennoch gibt es Wermutstropfen: In der vergangenen Saison verloren die Freiburger beide Ligapartien gegen die Roten – das erste Mal seit der Spielzeit 2017/18. Darüber hinaus war die Heimbilanz im Vorjahr besorgniserregend: Lediglich 22 Punkte vor eigenem Publikum bedeuteten das drittschlechteste Heimergebnis der gesamten Liga und das schwächste eigene Heimresultat des Vereins seit dem Abstieg 2014/15. Für Samstag wird eine 4-4-2-Formation mit Höler und Adamu in der Sturmspitze erwartet.
Stuttgart sucht Erholung nach Supercup-Enttäuschung
VfB Stuttgart reist nach Freiburg im Schatten eines schmerzhaften DFB-Supercups. Die Roten unterlagen nach einem 2:2 im Elfmeterschießen gegen Bayer Leverkusen. Das schmälert jedoch kaum die beeindruckende Leistung der vergangenen Saison: Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß belegte den zweiten Platz und holte dabei die höchste Punktzahl der Vereinsgeschichte in einer Saison mit 34 Spielen. Diese Leistung brachte dem VfB Stuttgart außerdem die Qualifikation für die UEFA Champions League ein – zum ersten Mal seit der Spielzeit 2009/10. Der Sommer verlief jedoch weniger erfreulich. Torjäger Serhou Guirassy wechselte zu Borussia Dortmund, auch Hiroki Ito und Waldemar Anton verließen den Klub. Um die Abgänge zu kompensieren, holte Hoeneß unter anderem Ermedin Demirović vom FC Augsburg und Jamie Leweling von Union Berlin. Stuttgart will am ersten Spieltag die ungeschlagene Serie von drei Spielen ausbauen, wobei die letzte Niederlage in einer solchen Folge auf ein Auswärtsspiel bei Freiburg in der Saison 2020/21 zurückdatiert. Die Roten stellten in der vergangenen Saison außerdem ihren Vereinsrekord von 31 Auswärtspunkten ein und wollen dieses solide Auswärtsspiel in der neuen Spielzeit bestätigen. Gegen Freiburg wird ein 4-2-3-1-System mit Deniz Undav als Mittelstürmer erwartet.
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Source: Sportmonks
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