NEC erreicht die dritte Qualifikationsrunde der Champions League: 'Das ist historisch für Nijmegen'

NEC Nijmegen hat sich für die dritte Qualifikationsrunde der Champions League qualifiziert – und das sorgt für große Euphorie in der Stadt. Geschäftsführer Wilco van Schaik spricht von einem historischen Moment, während Trainer Dick Schreuder vor allem stolz auf die Art und Weise ist, wie seine Mannschaft die gesamte Saison über standgehalten hat.
Van Schaik überwältigt: 'Nijmegen wird nicht schlafen'
Die Freude bei NEC Nijmegen ist riesig, nachdem der Klub sein Ticket für die dritte Qualifikationsrunde der Champions League gesichert hat. Geschäftsführer Wilco van Schaik konnte seine Begeisterung kaum verbergen. 'Das ist historisch. Das ist unglaublich für diese Stadt. Nijmegen wird in den nächsten Tagen nicht schlafen', sagte ein strahlender Van Schaik. Dass NEC in der Qualifikationsrunde einsteigt, schmälert seinen Ehrgeiz keineswegs. Die Gruppenphase des Milliardenturniers hält Van Schaik keineswegs für unerreichbar. 'Wir haben in dieser Saison gegen gute Teams stark gespielt, darunter zwei Siege gegen Meister PSV, also schließe ich nichts aus', erklärte er.
Schreuder lobt Mentalität und Spielweise
Trainer Dick Schreuder blickt mit besonderem Stolz auf den Weg zurück, den seine Mannschaft gegangen ist. Nicht so sehr die Qualifikation für den Europapokal an sich, sondern die Art und Weise, wie die Gruppe das erreicht hat, ist ihm am stärksten in Erinnerung geblieben. Auch in schwierigen Phasen blieb das Team seiner eigenen Spielidee treu. 'Die erste Halbzeit war heute vielleicht die beste Halbzeit von NEC in dieser Saison. Das habe ich den Jungs auch so gesagt', sagte Schreuder. 'Wenn man das im 34. Spiel abruft, dann ist das bemerkenswert. Erst recht angesichts des ganzen Drucks, der in der vergangenen Woche dazugekommen ist.' Für Schreuder sagt das alles über den Charakter seiner Gruppe aus. 'Das war für mich bezeichnend dafür, wie wir diesen Prozess durchlebt haben. Einen Titel zu holen war für mich nicht einmal das Wichtigste, sondern vor allem, wie wir diese Saison jeden Tag miteinander umgegangen sind.'
Kapitän Chery genießt den Moment, bleibt aber besonnen
Auch Kapitän Tjaronn Chery war sichtlich aus dem Häuschen, versuchte jedoch die Erwartungen etwas zu dämpfen. Gut drei Viertelstunden nach dem Abpfiff erschien er heiser vor den Kameras – seine Stimme hatte die Feierlichkeiten bereits weitgehend nicht überstanden. 'Wir werden das genießen. Wir werden uns auf das vorbereiten, was in der nächsten Saison auf uns zukommt, aber wir freuen uns auf jeden Fall schon, dass wir in den Europapokal einziehen', so der Kapitän, der vorerst noch keine großen Träume über mögliche Gegner äußern möchte.
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Source: Via NOS (GNews)
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