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Neuer Stürmer ist Topprioriät für SC Cambuur: 'Man braucht Tore in der Eredivisie'

PannaGo Redactie 24. Mai 2026 3 min read
Neuer Stürmer ist Topprioriät für SC Cambuur: 'Man braucht Tore in der Eredivisie'

Während Spieler und Trainer von SC Cambuur ihren wohlverdienten Urlaub genießen, macht Technischer Direktor Lars Lambooij Überstunden. Mit acht abwandernden Spielern und dem bevorstehenden Eredivisie-Debüt ist der Transfersommer für die Leeuwarders alles andere als ruhig.

Geschäftigste Zeit des Jahres im Kooi Stadion

Die Umkleidekabinen des Kooi Stadions in Leeuwarden sind verwaist. Für Lars Lambooij ist von Urlaubsstimmung dennoch keine Spur. Der Technische Direktor von SC Cambuur hat alle Hände voll zu tun, während sich der Klub auf die neue Eredivisie-Saison vorbereitet. 'Das ist wirklich eine sehr intensive Phase', räumt Lambooij ein. Und das nicht ohne Grund: In diesem Sommer verlassen gleich acht Spieler den Verein, darunter Kapitän Mark Diemers und Angreifer Remco Balk.

Stürmerposition hat höchste Priorität

Lambooijs wichtigste Aufgabe ist es, einen ausgeglichenen Kader zusammenzustellen. Die Achse in der Defensive ist bereits weitgehend besetzt: Keeper Thijs Jansen hütet das Tor, die Innenverteidiger Jamal Amofa und Ismaël Baouf bilden das Abwehrzentrum, und im defensiven Mittelfeld stehen Cambuur mit Ethan Apkakou, Nicky Souren und Daan Visser drei Optionen zur Verfügung. Damit endet die besetzte Achse jedoch vorerst. Die Suche nach einem neuen Stürmer hat deshalb höchste Priorität. 'Am liebsten besetzt man die Stürmerposition frühzeitig. Das hat jetzt Vorrang, denn in der Eredivisie braucht man Tore. Wir sind konkret auf der Suche nach anderen Stürmertypen als denen, die wir momentan haben', so Lambooij.

Auch Außenstürmer und offensive Mittelfeldspieler auf der Wunschliste

Neben einem Stürmer sucht Cambuur auch nach offensiven Mittelfeldspielern und Flügelspielern. Mit dem Abgang von Oscar Sjöstrand und Ichem Ferrah sind Plätze auf den Außenpositionen frei geworden. 'Die Absicht ist es, mit Außenstürmern zu spielen und entsprechend zu suchen, denn von dort kommt viel Kreativität. Das kann auch für die Zukunft wertvoll sein – das haben wir bei Sjöstrand und Benjamin Pauwels gesehen', erklärt Lambooij.

Keine fünfzehn Transfers, aber Raum für Abgänge

Den Vorschlag von Analyst Geert Jelle de Vries, Cambuur benötige fünfzehn neue Spieler, wischt Lambooij lächelnd beiseite. Der Kader bleibt in etwa gleich groß: rund 21 oder 22 Feldspieler plus drei oder vier Torhüter. Neben den acht bereits vollzogenen Abgängen werden noch einige weitere Transfers erwartet. Nicolas Binder ist offen für einen Wechsel, da er zu wenig Spielzeit bekam und es angesichts seines Alters entscheidend ist, dass er Minuten sammelt. Auch für Ismaël Baouf besteht Interesse, doch Cambuur sieht nach eigenen Angaben keinen Handlungsbedarf. Bei jungen Talenten wie Wiebe Kooistra und Iwan Henstra, die in den vergangenen Saisons gelegentlich mit der ersten Mannschaft trainierten, wird besprochen, welcher nächste Schritt für ihre Karriere am sinnvollsten ist.

Höheres Budget, vergleichbar mit Excelsior

Das Transferbudget für die Eredivisie-Saison ist höher als im Vorjahr, genaue Zahlen will Lambooij jedoch noch nicht nennen. Er gibt aber eine Orientierung: 'Ich denke, es ist vergleichbar mit Excelsior und höher als Telstar. Man weiß aber auch noch nicht, mit welchen Budgets die anderen Klubs arbeiten werden.' Die Botschaft ist klar: Cambuur will gut aufgestellt und mit einem gesunden, wettbewerbsfähigen Budget in die Eredivisie gehen.

Erste Neuverpflichtung und weltweites Datascreening

Der erste Sommertransfer ist bereits abgeschlossen: Linksverteidiger Morgan Costarelli wechselt ablösefrei von Lille und wird in Leeuwarden mit Bram Marsman um den Platz konkurrieren. Durch den Aufstieg in die Eredivisie verfügt SC Cambuur nun über deutlich umfangreichere Datenmöglichkeiten. 'Damit können wir die ganze Welt filtern, auch wenn man alles in den richtigen Kontext setzen muss – etwa das Land, das Leistungsniveau und die Spielweise', schließt Lambooij ab.

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Source: Via NOS (GNews)

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