Real Betis nach 21 Jahren zurück in der Champions League als fünfter spanischer Verein

Real Betis kehrt nach 21-jähriger Abwesenheit in die Champions League zurück. Der andalusische Klub sicherte sich das fünfte und letzte spanische Ticket durch einen 2:1-Sieg über Elche, während Konkurrent Celta de Vigo zur gleichen Zeit gegen Levante (2:3) verlor.
Betis schnappt sich letztes spanisches Champions-League-Ticket
Real Betis hat das fünfte und letzte spanische Ticket für die Champions League gesichert. Nach einem 2:1-Sieg über Elche und der zeitgleichen Niederlage von Celta de Vigo gegen Levante (2:3) ist der Klub aus Sevilla in La Liga nicht mehr einzuholen. In der kommenden Saison vertreten Betis, Titelverteidiger Barcelona, Real Madrid, Villarreal und Atlético Madrid Spanien im wichtigsten europäischen Klubwettbewerb. Dass La Liga erneut fünf Klubs entsenden darf, ist den starken Leistungen spanischer Vereine in allen drei europäischen Wettbewerben der vergangenen Saison zu verdanken.
Rote Karte und zwei Weitschüsse entscheiden das Duell
Das Duell mit Elche wurde erst in der zweiten Halbzeit entschieden. Die Partie nahm einen bemerkenswerten Verlauf: Juan Hernández eröffnete den Torreigen aus rund zwanzig Metern, ehe Héctor Fort kurz vor der Pause mit einem glücklichen Treffer ausglich. Nach der Roten Karte für Elche-Verteidiger Léo Pétrot nutzte Betis die numerische Überlegenheit konsequent aus. Pablo Fornals krönte sich zum Matchwinner, indem er den Ball aus zwanzig Metern unhaltbar in den Winkel schoss. Die ehemaligen Eredivisie-Spieler Sofyan Amrabat und Antony standen bei den Andalusiern beide in der Startelf.
Von einem europäischen Finale zum Millionenspiel: der Aufstieg unter Pellegrini
Die bislang einzige Champions-League-Teilnahme von Real Betis datiert aus dem Jahr 2005. Damals beendete der Klub eine Gruppe mit Liverpool und Chelsea als Dritter, ehe er in der Europa League AZ ausschaltete. Auf jene historische Saison folgten Jahrzehnte des sportlichen und organisatorischen Verfalls, darunter zwei Abstiege in die zweite spanische Liga. Unter dem chilenischen Trainer Manuel Pellegrini hat sich Betis in den vergangenen Jahren jedoch gefangen und sich als fester Mittelklasse-Klub in La Liga etabliert. In der vergangenen Saison erreichte der Verein erstmals ein europäisches Finale, doch im Endspiel um die Conference League war Chelsea mit 4:1 zu stark.
Elche nach schmerzhaftem Abend noch nicht gerettet
Für Elche gestaltet sich die Schlussphase der Saison alles andere als beruhigend. Trotz einer beeindruckenden ersten Saisonhälfte, in der die Mannschaft von Trainer Eder Sarabia noch von europäischem Fußball träumte, schwebt der Klub mittlerweile gefährlich nah über der Abstiegszone. Schlusslicht Real Oviedo ist bereits sicher abgestiegen. Die sieben Mannschaften unmittelbar darüber liegen innerhalb einer Marge von drei Punkten beieinander, was den Abstiegskampf äußerst spannend macht.
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Source: Via NOS (GNews)
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