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Trevoh Chalobah bevorzugt Como, doch Chelsea fordert mehr als die Serie-A-Klub zahlen will

PannaGo Redactie 29. Juni 2026 2 min read
Trevoh Chalobah bevorzugt Como, doch Chelsea fordert mehr als die Serie-A-Klub zahlen will

Chelsea-Abwehrspieler Trevoh Chalobah ist offen für einen Wechsel zu Como von Manager Cesc Fàbregas, doch die Verhandlungen stocken bei der Ablöseforderung: Chelsea verlangt rund vierzig Millionen Euro, während Como bislang nur siebenundzwanzig Millionen geboten hat. Crystal Palace und Fulham beobachten die Situation ebenfalls genau.

Como macht den stärksten Zug

Trevoh Chalobah (26) scheint auf dem Weg zum Abschied bei Chelsea zu sein. Der italienische Serie-A-Klub Como unter der Leitung des ehemaligen spanischen Nationalspielers Cesc Fàbregas hat sich als Hauptinteressent für den Innenverteidiger in Position gebracht. Beide Clubs führen bereits Gespräche über einen möglichen Deal, doch zwischen Forderung und Gebot klafft noch ein erhebliche Lücke.

Eröffnungsgebot fällt deutlich zu kurz

Como reichte ein erstes Angebot von etwa siebenundzwanzig Millionen Euro ein (umgerechnet rund 23,3 Millionen Pfund oder 31 Millionen Dollar). Chelsea lehnt diesen Vorschlag jedoch ab: Der Londoner Klub besteht auf einer Ablöseforderung von etwa vierzig Millionen Euro (34,5 Millionen Pfund oder 45,5 Millionen Dollar). Solange diese Summe nicht erreicht wird, denkt der Club nicht ernsthaft daran, Chalobah ziehen zu lassen. Die Verhandlungen laufen noch.

Finanzielle Logik hinter dem Transfer

Für Chelsea ist der Verkauf von Chalobah aus mehr als sportlichen Gründen attraktiv. Der Verteidiger ist ein Eigengewächs des Clubs, was bedeutet, dass jede Ablösesumme als reiner Gewinn in der Bilanz zählt. Aus finanzieller Perspektive — auch unter Berücksichtigung der Financial-Fair-Play-Regeln — ist der Abgang Chalobahs für Chelsea daher besonders vorteilhaft. Der Club hat ihm keinen neuen Vertrag angeboten, während sein aktuelles Arbeitspapier noch zwei Jahre läuft mit einer Zusatzoption für eine weitere Saison. Neben Chalobah stehen auch Benoît Badiashile, Axel Disasi und möglicherweise Wesley Fofana zur Verfügung, falls die Ablöseforderung erfüllt wird.

Drei Gründe, warum Chalobah offen für Italien ist

Chalobah selbst sieht einen Wechsel zu Como gerne, und das hat drei konkrete Gründe. Erstens ist die Chance, unter Fàbregas zu arbeiten, eine große Anziehungskraft. Zweitens bietet Como nach ihrer beeindruckenden Saison die Möglichkeit, Champions-League-Fußball zu spielen — eine einzigartige Gelegenheit für den Verteidiger. Drittens spricht ihm die Lebensumgebung zu: Die Lombardei in Norditalien gilt als eine der schönsten Gegenden des Landes. Chalobah ist derzeit mit England bei der WM aktiv, wohin er als Ersatz für den verletzten Tino Livramento berufen wurde.

Crystal Palace und Fulham lauern auf ihre Chancen

Como hat die Konkurrenz jedoch nicht vollständig ausgeschaltet. Mehrere Premier-League-Clubs beobachten die Situation des früheren englischen Internationals genau. Crystal Palace hat seinen Namen auf dem Radar, zumal Maxence Lacroix einem Wechsel zu Chelsea näherrückt. Sollte Lacroix Selhurst Park verlassen, gilt Chalobah als ernsthafte Option, um ihn zu ersetzen. Auch Fulham hat nach der Verfügbarkeit des Verteidigers erkundigt. Trotzdem ist es Como, das bislang am konkretesten gehandelt hat und darauf vertraut, das Chelsea-Akademieprodukt davon zu überzeugen, dass seine Zukunft in der Serie A liegt.

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Source: Via Teamtalk.com (GNews)

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