Villarreal CF empfängt Atlético de Madrid am Montagabend im Eröffnungsspiel der La Liga

Villarreal CF und Atlético de Madrid eröffnen die neue La-Liga-Saison am Montagabend, dem 19. August, um 20:30 Uhr (GMT+1) im Estadio de la Cerámica. Das Yellow Submarine, das vergangene Saison mit einem achten Platz enttäuschte, hofft im Heimspiel eine Überraschung gegen ein Atlético de Madrid zu gelingen, das sich nach der schwächsten Ligaplatzierung seit zwölf Jahren rehabilitieren will.
Villarreal will sich nach schwächster Saison seit Jahren rehabilitieren
Vergangene Saison erlebte Villarreal CF mit dem achten Platz seine schlechteste La-Liga-Kampagne seit 2018/19. Das Ziel für die neue Saison ist klar: die Rückkehr in den Europapokal. Um dieses Vorhaben zu untermauern, verpflichtete der Klub im Sommer sechs neue Spieler. Die auffälligsten Zugänge sind Verteidiger Willy Kambwala, der für zehn Millionen Euro von Manchester United kam, sowie Ayoze Pérez, der für vier Millionen Euro von Real Betis wechselte. Zudem unterschrieb Nicolas Pépé ablösefrei nach seiner Zeit beim türkischen Klub Trabzonspor. Allerdings musste der Verein auch schmerzhafte Abgänge verkraften. Torjäger Alexander Sørloth, der in der vergangenen Saison 26 Ligatore erzielte, wechselte für 32 Millionen Euro zum Montagabend-Gegner Atlético de Madrid. Torhüter Filip Jørgensen vollzog für 25 Millionen Euro den Sprung zu Chelsea. Trainer Marcelino García Toral wird die neue Saison also mit einer erneuerten, aber auch veränderten Mannschaft in Angriff nehmen. Die Vorzeichen für die Heimmannschaft sind jedoch nicht uneingeschränkt positiv. Villarreal gewann keines seiner letzten sechs Heimspiele in der La Liga gegen Atlético de Madrid. Zudem verlief die Vorbereitung holprig: lediglich ein Sieg aus vier Testspielen, mit einem 0:4 gegen Brighton & Hove Albion als Tiefpunkt. Marcelino dürfte voraussichtlich auf ein 4-3-3-System setzen, mit Yéremi Pino, Arnaut Danjuma und Alejandro Baena in der Angriffslinie.
Atlético de Madrid will unter Simeone den Titelanspruch wiederherstellen
Bei Atlético de Madrid steht Diego Simeone vor seiner dreizehnten vollständigen Saison als Cheftrainer und ist damit der dienstälteste Übungsleiter der La Liga. Der 54-jährige Argentinier führte die Colchoneros vergangenes Jahr auf den vierten Platz – die schwächste Abschlussplatzierung des Vereins seit zwölf Jahren. Dass dies für Atlético de Madrid inakzeptabel war, zeigte ein außergewöhnlich aktiver Transfersommer. Der aufsehenerregendste Neuzugang ist zweifellos Julián Álvarez, der für 75 Millionen Euro von Manchester City losgeeist wurde. Verteidiger Robin Le Normand verstärkte die Abwehr für 35 Millionen Euro, zuvor bei Real Sociedad unter Vertrag. Darüber hinaus wurde Alexander Sørloth, der abgewanderte Torgarant von Villarreal, für 32 Millionen Euro verpflichtet. Auch eine mögliche Verpflichtung von Chelsea-Mittelfeldspieler Conor Gallagher steht weiterhin im Raum. Auf der Abgangsseite verließ Álvaro Morata den Klub für 13 Millionen Euro in Richtung AC Milan, wo er bei seinem Debüt prompt traf. Die Gäste reisen mit Selbstvertrauen ins Estadio de la Cerámica: Atlético de Madrid gewann die letzten beiden Ligaduelle gegen Villarreal. Simeone erwägt, ein 3-4-2-1-System einzusetzen, in dem Neuzugang Julián Álvarez eine zentrale Rolle im Angriff übernehmen soll.
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Source: Sportmonks
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