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Bundesliga-Präsidium setzt auf Konsens bei 50+1-Regel – Klagen drohen bei Uneinigkeit

PannaGo Redactie 6 de octubre de 2026 1 min read
Bundesliga-Präsidium setzt auf Konsens bei 50+1-Regel – Klagen drohen bei Uneinigkeit

Das Präsidium der Bundesliga strebt eine gemeinsame Lösung in der Debatte um die 50+1-Regel an. Bis zum ersten Halbjahr 2027 sollen finale Vorschläge vorliegen. Das Präsidium warnt vor übereilten Beschlüssen und droht implizit mit gerichtlichen Konflikten.

Präsidium mahnt zur Vorsicht

Nach der kartellrechtlichen Genehmigung durch das Bundeskartellamt im August arbeitet das Bundesliga-Präsidium nun an einer einheitlichen Regelausgestaltung. Das Gremium lehnt schnelle, einseitige Entscheidungen auf Ligaebene ab. "Verkürzte und vorschnelle Beschlüsse könnten der Rechtssicherheit erheblich schaden, statt diese zu stärken", teilte die Liga am Dienstag mit. Stattdessen sollen bis zum ersten Halbjahr 2027 abgestimmte Vorschläge zur Anwendung vorliegen, die alle betroffenen Parteien berücksichtigen.

Vereine sollen Regel im Dezember bestätigen

Auf der Mitgliederversammlung im Dezember plant das Präsidium, die Zustimmung der Clubs zur 50+1-Regel als "zentrales Grundprinzip des deutschen Profifußballs" einzuholen. Diese breite Legitimation soll die Verhandlungsposition stärken und strategische sowie sportpolitische Stabilität gewährleisten. Das Präsidium hat sich bereits mehrfach mit der Bewertung der Regel beschäftigt; auch bei einer Sitzung der 36 Erst- und Zweitligisten in Frankfurt am Main war das Thema zentraler Punkt der Diskussion.

Drohung mit langwierigen Rechtsstreitigkeiten

Das Liga-Präsidium unterstreicht die Risiken von einseitigen Lösungsansätzen. "Eine breit getragene Lösung bietet die größten Chancen, langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen innerhalb des Ligaverbands zu vermeiden", heißt es in der Stellungnahme. Die implizite Warnung richtet sich an Ausnahmeclubs wie Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg, die von der bisherigen Regelauslegung profitieren. Das Bundeskartellamt hatte die 50+1-Regel zwar für rechtens befunden, machte dies aber an eine konsequente und diskriminierungsfreie Anwendung gebunden.

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Source: Via SPORT1 (GNews)

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