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Hoffenheim in der Krise: Vier Niederlagen in fünf Spieltagen – Ilzer bleibt kampfbereit

PannaGo Redactie 11 de octubre de 2026 3 min read
Hoffenheim in der Krise: Vier Niederlagen in fünf Spieltagen – Ilzer bleibt kampfbereit

Die TSG 1899 Hoffenheim steckt nach der 2:3-Niederlage gegen den Hamburger SV bereits in schwierigen Gewässern. Mit vier Niederlagen in fünf Bundesliga-Spielen steht der Klub auf einem Abstiegsplatz. Trainer Christian Ilzer und Sportchef Andreas Schicker beschwichtigen, wollen aber am eingeschlagenen Weg festhalten.

Späte Niederlage gegen Hamburg schmerzt

Die TSG 1899 Hoffenheim musste sich am Wochenende dem Hamburger SV mit 2:3 geschlagen geben – und das nach einer turbulenten Partie in der Sinsheimer Arena vor knapp 26.000 Zuschauern. Hoffenheim lag zunächst 0:1 zurück (Yussuf Poulsen), drehte die Begegnung dann durch ein Eigentor von Sebastiaan Bornauw und ein Tor von Bambasé Conté. Doch in der chaotischen Schlussphase trafen Terem Moffi und Miro Muheim in der vierten Minute der Nachspielzeit zum Sieg für die Norddeutschen. Besonders bitter für die Kraichgauer: Bernardo sah in der 65. Minute die Gelb-Rote Karte und spielte damit in Unterzahl. Das Fehlen dieser defensiven Stabilität beschäftigt Trainer Christian Ilzer sichtlich. Nach dem Abpfiff redete der Österreicher lange auf seine Spieler ein – laut genug, um sich gegen die 10.000 feiernden HSV-Fans Gehör zu verschaffen.

Krisenermanagement: Ilzer vermeidet das K-Wort

In der Pressekonferenz versuchte Ilzer, die Lage zu relativieren. «Krise ist immer ein großes Wort. Ich bin da nicht so ein Etikettendenker», sagte der 48-Jährige. Trotzdem sind die Zahlen beeindruckend: Nach nur fünf Spieltagen hat Hoffenheim bereits vier Niederlagen kassiert – genauso viele wie in der gesamten Hinrunde der Vorsaison. Der Klub rangiert mittlerweile auf einem direkten Abstiegsplatz. Ilzer betonte allerdings seine Kampfbereitschaft: «Ich bin jetzt kein Schönwettertrainer. Ich habe großen Bock, die Mannschaft in dieser etwas schwierigen Phase zu führen.» Seiner Ansicht nach solle man nicht überreagieren und «zu viele Dinge in die Köpfe reinstopfen».

Formkrise bei Stars der Vorsaison

Besonders bemerkenswert: Mehrere Spieler, die in der starken Vorsaison glänzten, befinden sich derzeit in einer Formkrise. Allen voran Andrej Kramaric, der zuletzt nicht einmal in der Startelf stand, aber auch Leon Avdullahu, Wouter Burger, Ozan Kabak und Vladimir Coufal kämpfen mit sich selbst. Zusätzlich muss Hoffenheim auf Mittelfeldspieler Patrick Wimmer verzichten, der sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hat. Diese Personalausfälle erschweren Ilzers Aufgabe zusätzlich.

Europa League als nächste Herausforderung

Während Hoffenheim in der Bundesliga strauchelt, wartet bereits die nächste internationale Aufgabe: Am Donnerstag geht es in der Europa League gegen Besiktas Istanbul. Die Kraichgauer hatten ihren ersten europäischen Auftritt bereits verhauen – ein 0:2-Auswärtsniederlag gegen OFI Kreta. Eine Steigerung ist dringend erforderlich.

Conté beklagt Defensive, Schicker hält am Kurs fest

Bambasé Conté, der bei der Partie selbst traf, beschrieb das Ergebnis als «extrem bitter». Der 23-jährige Stürmer warnte vor Überreaktionen: «Jetzt ist es wichtig, dass wir nicht zu sehr verkopfen, uns nicht zu viel Gedanken machen, nicht alles hinterfragen. Wir sind eine gute Mannschaft, wir haben einen enorm guten Kader.» Gleichzeitig kritisierte er die mangelnde defensive Stabilität – ein Problem, das sich in der Viererkette abzeichnet. Sportchef Andreas Schicker räumte ein, dass sich Hoffenheim «sicherlich in einer schwierigen Phase» befinde. Er betonte jedoch mit ruhiger Stimme: «Das ist der Schlüssel jetzt: Nicht vom Weg abzuweichen. Der grundsätzliche Weg, den wir hier eingeschlagen haben, den werden wir nicht hinterfragen und werden ihn gemeinsam weitergehen.» Auf die Frage, ob sich die Mannschaft nach dem erfolgreichen fünften Platz der Vorsaison vielleicht in einer Wohlfühloase eingerichtet hätte, widersprach Schicker deutlich: «Das Gefühl habe ich auf keinen Fall.»

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Source: Via Heidenheimer Zeitung (GNews)

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