Iniciar sesiónGames
News · News

HSG Wetzlar in Abstiegskampf-Modus: Saisonstart-Desaster zwingt zu radikaler Defensiv-Umbruch

PannaGo Redactie 28 de septiembre de 2026 2 min read

HSG Wetzlar hat nach sechs Spieltagen der Handball-Bundesliga erst einen Punkt geholt en staat op de voorlaatste plaats. De club staat al vast te staan voor een zware strijd om het klassement, maar moet eerst en vooral een drastische verbetering laten zien – vooral in de verdediging.

Schlimmer Saisonstart erwartet, aber nicht in diesem Ausmaß

Als HSG Wetzlar in die neue Handball-Saison startete, war klar, dass es schwierig werden würde. Doch wie schwer, zeigte sich sofort: Die Auftaktpartie gegen Aufsteiger SG BBM Bietigheim endete mit einer 33:35-Niederlage. Nach sechs Spieltagen ohne Sieg und nur einem Punkt ist dies nun der schlechteste Saisonstart seit mehr als fünfzehn Jahren. Der Platz auf der Vorletzte ist bitter – und der Weg zurück wird lang.

Die Abwehr ist die größte Schwachstelle

Das eigentliche Alarmsignal liegt nicht nur in den Zahlen, sondern in der Qualität der Gegner: Außer Meister Magdeburg und dem VfL Gummersbach stammten alle Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. Die 32:37-Niederlage am Sonntag beim Handball-Club Hamburg ist symptomatisch. Mit 208 Gegentreffern – über 34 pro Spiel – ist Wetzlar die schwächste Abwehr der gesamten Liga. Rückraumspieler Dominik Mappes erklärt gegenüber dem Sender DYN: "Ich glaube nicht, dass es an der Qualität des Kaders liegt. Aber wir haben wieder sechs, sieben neue Spieler, die noch nie in der Bundesliga gespielt haben. Das merkst du in den Crunchtime-Phasen." In Hamburg führte Wetzlar bis zur 53. Minute mit 30:30, kollabierte danach aber völlig.

Trainer Sigtryggson unter Zugzwang

Im Abstiegskampf zählt Stabilität, insbesondere in der Abwehr – hier wird Trainer Runar Sigtryggson seine Prioritäten setzen müssen. Der Isländer ist für seine ruhige Art bekannt, ein Vorteil in dieser Phase, aber auch ein Risiko. Geduld wird man brauchen, um das Entwicklungspotenzial der Mannschaft zu heben – doch die Zeit läuft auch schnell davon, sollten nicht bald Punkte folgen. Mappes verweist auf die letzte Saison: "Wir hatten nach dem guten Start eine ähnliche Situation. Ich hoffe, wir haben daraus gelernt und können aus dieser Negativ-Serie etwas Positives schöpfen."

Einfache Fehler kosten überproportional viele Punkte

Der erste Schritt aus dem Tal ist, die eigenen Fehler zu reduzieren. Im Hamburg-Spiel verdeutlichte sich dies besonders: "Wir machen im Sieben-gegen-Sechs zwei technische Fehler, einen davon mache ich, und dann bekommen wir zwei Treffer ins leere Tor," sagt Mappes selbstkritisch. "Sowas darf uns nie passieren." Solche Geschenke an den Gegner können sich Wetzlar in diesem Kampf schlicht nicht leisten – nicht gegen Hamburg, nicht gegen die Rhein-Neckar-Löwen, die am Freitagabend (19 Uhr) in der Wetzlarer Arena antreten und mit 6:6 Punkten bereits deutlich besser dastehen.

Der Klassenerhalt muss schnellstmöglich gesichert sein

Die Hoffnung bei Wetzlar ruht auf einem Lerneffekt aus der bisherigen Krise. "Wir werden weiter hart arbeiten", betont Mappes. "Wir müssen weitermachen. Es bringt ja jetzt nichts aufzuhören." Das ist richtig – doch die Zeit, um den Laden zu stabilisieren, ist begrenzt. Jeder Punkt zählt jetzt doppelt und dreifach.

Related

Source: Via hessenschau.de (GNews)

Comments

  • Be the first to comment.