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Rückrunden-Auftakt: KG Baienfurt empfängt Topfavorit KSC Hösbach

PannaGo Redactie 16 de octubre de 2026 2 min read

Die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt startet am Samstag in die Rückrunde der Ringer-Bundesliga und trifft auf Tabellenzweiten KSC Hösbach. Mit Neuzugang Joni Khetsuriani und dem erfahrenen Georg Harth hat die KG ihre Mannschaft umgestellt – bleibt aber deutlicher Außenseiter gegen das hochkarätig besetzte Topteam.

Kampf gegen die Liga-Elite

Am Samstag um 19.30 Uhr steht für die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt das erste Heimkampf der Rückrunde an. Gegner ist der KSC Hösbach, derzeit Platz zwei der Bundesliga-Tabelle und einer der stärksten Mannschaften der Liga. Die Oberschwaben gehen als klare Außenseiter in diesen Kampf. "Es ist nicht unmöglich, aber es wird natürlich schon eine riesengroße Aufgabe für uns," sagt KG-Sportmanager Michael Merk. Der Optimismus ist dennoch vorhanden: "Ich glaube, dass wir eine ähnliche Qualität wie in der Vorrunde auf die Matte bringen können."

Zwei Neuzugänge für die Rückrunde

Die KG hat ihren Kader für die Rückrunde verstärkt. Joni Khetsuriani, Vice-Europameister im griechisch-römischen Stil bis 71 kg, gibt am Samstag sein Debüt für die Oberschwaben und soll als potenzieller Siegringer fungieren. "Das ist eine absolute Rakete," sagte KG-Vorstand Markus Bohmeier über den georgischen Neuzugang. Ebenfalls neu ist der erfahrene Georg Harth (86 kg Freistil), der seine 17. Bundesligasaison in Angriff nimmt.

Hösbachs beeindruckende Bilanz

Der KSC Hösbach hat sich als eines der Topteams der Liga etabliert. In der Vorrunde kassierten die Vikings nur eine Niederlage – gegen den deutschen Vizemeister Weingarten. Danach zeigte die Mannschaft aus dem unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg ihre Stärke eindrucksvoll: Sie besiegten den ASV Schorndorf überraschend deutlich mit 25:5 und fügten dem bis dahin ungeschlagenen RSV Rotation Greiz die erste Saisonniederlage zu. Mit einem Kader von 21 Ringern verfügt Hösbach über absolute Weltklasse-Athleten wie den japanischen Olympiasieger Kotaro Kiyooka (66 kg Freistil), den ehemaligen Weltmeister Aliakbar Hossein Yousofiahmadchali (130 kg griechisch-römisch) und den Kasachen Daulet Temirzanov (61 kg Freistil), der nach seinem überlegenen Sieg in der vergangenen Woche offiziell bester Ringer der Vorrunde ist. "Neben ihren ausländischen Spitzenathleten verfügt Hösbach über eine brutal starke deutsche Achse," warnt Merk.

Die Geschichte vom Sieg 2023

Einen psychologischen Vorteil könnte die KG aus der Vergangenheit ziehen: 2023 reiste der KSC Hösbach am ersten Kampftag mit einem vergleichsweise schwächeren Kader nach Baienfurt – und verlor überraschend mit 12:15. Diesen Fehler wird Hösbach nicht wiederholen wollen. Der Respekt vor den Oberschwaben ist groß.

Umfangreiches Kampf-Programm

Neben dem Hauptkampf findet am Samstag ein volles Programm in der Sporthalle statt. Ab 14.30 Uhr empfangen die Mattenfüchse der Oberschwaben die zweite Schülermannschaft des AB Aichhalden sowie die zweite Mannschaft der RG Eiche-Allensbach zum Doppelkampftag in der Jugend-Bezirksklasse. Im Anschluss um 17.30 Uhr tritt die Bundesliga-Reserve der KG in der Verbandsliga Württemberg gegen den ASV Nendingen an. Nach dem überzeugenden Sieg beim ASV Schorndorf II wollen die Oberschwaben nachlegen – gegen einen Gegner, der aktuell Platz vier belegt.

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Source: Via Schwäbische Zeitung (GNews)

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