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Nürnberg verliert gegen Kaiserslautern ohne Zoma – erste Saisonniederlage trotz Chancenflut

PannaGo Redactie 25 ottobre 2026 3 min read
Nürnberg verliert gegen Kaiserslautern ohne Zoma – erste Saisonniederlage trotz Chancenflut

Der 1. FC Nürnberg unterliegt dem 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 und kassiert damit die erste Niederlage der Saison in der 2. Bundesliga. Trotz 27 Schüssen aufs Tor und dominanter Ballbesitz bleibt der Club erfolglos – besonders die Abwesenheit von Toptorjäger Mohamed Ali Zoma macht sich bemerkbar.

Frustration statt Feierstimmung nach 0:1-Niederlage

Ein ungewöhnliches Bild zeigte sich am Samstagabend in Nürnberg: Nach dem 0:1 gegen Kaiserslautern stellten sich die Spieler des FCN vor die Fankurve, ließen sich feiern und sprangen mit ihren Anhängern auf und ab – obwohl die Mannschaft gerade ihre erste Niederlage der Saison kassiert hatte. Durch die dritte Serie ohne Sieg vergrößerte sich der Rückstand auf Spitzenreiter Hertha BSC auf sieben Punkte. Besonders bemerkenswert: Erstmals in dieser Spielzeit blieb Nürnberg ohne Torerfolg.

27 Schüsse, kaum Chancenverwertung

Das Spiel hätte für die Franken deutlich besser ausgehen müssen. Die Statistik spricht eine klare Sprache: 27 Nürnberger Torschüsse und knapp zwei Drittel Ballbesitz bei gleichzeitig minimalen Gegenchancen für Kaiserslautern. Trainer Miroslav Klose und seine Spieler identifizierten schnell das Problem. "Eigentlich haben wir ein Superspiel gemacht", sagte Stürmer Piet Scobel nach der Partie. "Wir haben uns echt viele Chancen rausgespielt und auch nicht so viel zugelassen." Torschütze Erencan Yardimci erzielte das Siegtor für die Gäste in der 58. Minute per Kopfball. Besonders heraus stach die glänzende Abwehr von Kaiserslauterns Keeper Julian Krahl, dessen Parade gegen einen Schlenzer von Rayan Ghrieb in den Winkel in der 23. Minute besonders spektakulär ausfiel.

Zomas Fehlen wiegt schwer

Das erste Spiel ohne Spitzenstürmer Mohamed Ali Zoma gestaltete sich für Nürnberg deutlich schwieriger als erhofft. Der italienische Nationalspieler muss nach seiner Schulteroperation bis ins neue Jahr pausieren und verfolgte die Partie mit Armschlinge von der Tribüne aus. Seine Abwesenheit war deutlich zu spüren. "Wenn man mit Momo spielt, hat man natürlich immer das Gefühl, dass er aus dem Nichts eine Aktion haben kann und ein Tor schießt", erklärte Scobel. "Dieses Gefühl fehlt natürlich ein bisschen." Zoma zählt zu den Torjägern der Liga – die Nürnberger Offensive gehört mit 27 Treffern zu den erfolgreichsten der 2. Bundesliga.

Klose vertraut auf andere Qualitäten im Team

Doch Trainer Klose und seine Spieler wollen sich nicht lange in Selbstmitleid ergehen. "Ich glaube, man hat schon gesehen, dass wir Momos Qualitäten vielleicht nicht ganz, aber anders kompensieren können", meinte Offensivlenker Julian Justvan. Klose stimmte zu und sieht Potenzial in seinen anderen Profis: "Wir haben Spieler mit anderen Qualitäten. Die haben wir nicht so ins Spiel bringen können. Aber ich bin überzeugt, wenn die ein, zwei Spiele im Team sind und mehr der Fluss da ist und Sicherheit bei den Spielern, dann werden die schon auch einen Unterschied machen können." Auch Scobel zeigte sich optimistisch: "Wenn wir weiterhin so viel Intensität reinstecken, dann werden wir auch dafür belohnt."

Schwierige Aufgaben folgen

Eine Woche voller Herausforderungen liegt vor Nürnberg. Bereits am Mittwoch wartet der DFB-Pokal gegen Bundesligist Bayer Leverkusen, ein Underdog-Match für die Franken. Am darauffolgenden Sonntag geht es in der Liga zu St. Pauli, wo es um wichtige Punkte im Kampf an der Tabellenspitze geht.

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Source: Via Main Post (GNews)

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