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Borussia Dortmund: Ermittlungen gegen früheren Mitarbeiter – 23 von 29 Verfahren eingestellt

PannaGo Redactie 28 października 2026 1 min read
Borussia Dortmund: Ermittlungen gegen früheren Mitarbeiter – 23 von 29 Verfahren eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Hagen hat 23 von 29 Ermittlungsverfahren gegen einen ehemaligen Mitarbeiter von Borussia Dortmund wegen Missbrauchsvorwürfen eingestellt. Sechs Verfahren sind noch offen. Eine Hausdurchsuchung erbrachte keine belastenden Funde.

Mehrheit der Verfahren eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Hagen hat die meisten Ermittlungsverfahren gegen einen früheren Mitarbeiter von Borussia Dortmund abgeschlossen. Von insgesamt 29 laufenden Verfahren wegen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs und sexueller Nötigung wurden 23 eingestellt. Grund für die Einstellung sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf Anfrage die Verjährung der mutmaßlichen Taten oder die Tatsache, dass die vorgeworfenen Handlungen zum Tatzeitpunkt nach damaliger Rechtslage nicht strafbar waren. Sechs Verfahren befinden sich noch in Bearbeitung, wobei eine mögliche Verjährung noch zu prüfen ist.

Taten über mehrere Jahrzehnte

Die mutmaßlichen Übergriffe sollen der Staatsanwaltschaft zufolge in den 1980er-Jahren begonnen haben und sich bis 2017 erstreckten. Die Opfer waren zum Tatzeitpunkt zwischen 12 und 24 Jahren alt – darunter Kinder, Jugendliche und junge Männer. Im Herbst 2025 wurden die Vorwürfe erstmals öffentlich bekannt. Ende 2025 durchsuchte die Staatsanwaltschaft die Privatwohnung des Beschuldigten und stellte technische Geräte sowie Datenträger sicher. Nach Aussage von Staatsanwalt Tobias Schülke wurden dabei keine strafrechtlich relevanten Inhalte gefunden. Mit dem Abschluss der verbleibenden sechs Verfahren ist erst im kommenden Jahr zu rechnen.

BVB äußert sich zu Vorkommnissen

Der Fußball-Bundesligist reagierte im Oktober 2025 auf die Vorwürfe. Dem Verein zufolge war Borussia Dortmund bereits 2010 von einem Näherungsversuch des damaligen Mitarbeiters an einem volljährigen Nachwuchsspieler aus den 1990er-Jahren informiert worden. Dieser Vorwurf ließ sich jedoch nicht erhärten, da der Beschuldigte ihn bestritt und keine Anzeige erstattet wurde. 2023 kam ein weiterer Vorwurf ans Licht, woraufhin der BVB das Arbeitsverhältnis mit dem Mitarbeiter umgehend beendete.

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Source: Via Mitteldeutsche Zeitung (GNews)

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