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Hamburger SV dreht Spiel in Hoffenheim – Muheim rettet Punkt in der Nachspielzeit

PannaGo Redactie 10 października 2026 2 min read
Hamburger SV dreht Spiel in Hoffenheim – Muheim rettet Punkt in der Nachspielzeit

Der Hamburger SV hat sich in Hoffenheim gegen die TSG mit 3:2 (1:1) durchgesetzt und feiert damit den zweiten Sieg in Folge. Ein Platzverweis für Hoffenheims Bernardo in der 65. Minute wendete das Spiel, Miro Muheim erzielte das entscheidende Tor in der 90.+4 Minute.

HSV nutzt numerische Überlegenheit

Nach einem zerfahrenen ersten Durchgang hatte die TSG Hoffenheim lange die Kontrolle. Yussuf Poulsen brachte die Hamburger in der 12. Minute in Führung, doch Hoffenheim glich aus – zunächst traf Bambasé Conté nach einem Eigentor von Sebastiaan Bornauw zum 1:1 (45.+6). Im zweiten Durchgang erhöhte Conté auf 2:1 (53.), als der Gastgeber auf dem Vormarsch war. Die Wendung kam in der 65. Minute, als Hoffenheims Bernardo wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. Diese numerische Überlegenheit sollte sich als entscheidend erweisen.

Moffi und Muheim drehen das Spiel

Mit einem Mann mehr gewannen die Hamburger zunehmend an Sicherheit. Der eingewechselte Terem Moffi markierte zunächst den Ausgleich (83.), nachdem ein Tor von Otto Stange kurz zuvor nach Videobeweis nicht anerkannt wurde. In der Nachspielzeit krönte Miro Muheim (90.+4) die Aufholjagd mit dem Siegtor. Der HSV beendete damit nicht nur eine Serie von drei Niederlagen in Folge gegen Hoffenheim, sondern feierte auch seinen zweiten aufeinanderfolgenden Sieg in der Bundesliga.

Polzins Hamburger sammeln Punkte nach Ausfällen

Für den Hamburger SV war es eine gelungene Rückkehr nach der dreiwöchigen Länderspielpause. Trainer Merlin Polzin musste auf Zakaria El Ouahdi, Patson Daka und Albert Grönbaek verzichten und baute sein Team mit Spielern wie Nicolas Capaldo auf, der in der Anfangsphase an den Pfosten traf. Mit nun sechs Punkten auf dem Konto am 5. Spieltag hat sich die Mannschaft vom anfänglichen Fehlstart mit drei Niederlagen in Folge zumindest etwas erholt. Die 25.929 Zuschauer in Sinsheim erlebten ein turbulentes Spiel, das durch die lange Unterbrechung geprägt war – beide Teams brauchten Zeit, um Rhythmus zu finden.

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Source: Via Frankfurter Allgemeine Zeitung (Faz) (GNews)

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