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Karlsruher SC in der Krise: Wanitzek warnt vor "ungemütlichen" Zeiten

PannaGo Redactie 12 października 2026 2 min read
Karlsruher SC in der Krise: Wanitzek warnt vor "ungemütlichen" Zeiten

Der Karlsruher SC steckt in der 2. Bundesliga tief in der Krise. Nach der 0:2-Niederlage beim FC St. Pauli steht die Mannschaft von Trainer Maximilian Senft auf dem vorletzten Tabellenplatz. Kapitän Marvin Wanitzek macht deutlich: Nur Siege können die Situation stabilisieren, sonst "wird es ungemütlich". Senft kritisiert zudem umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen.

Talfahrt hält an: KSC auf Abstiegsplatz

Der Karlsruher SC erlebt in der laufenden Saison der 2. Bundesliga schwere Zeiten. Die jüngste 0:2-Niederlage beim Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli war bereits die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen. Nach sieben Partien unter Trainer Maximilian Senft hat der Südwest-Club nur fünf Punkte gesammelt und rangiert damit auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Besonders alarmierend: Der KSC blieb im dritten Spiel in Folge ohne eigenes Tor.

Wanitzek: "Dann wird es ungemütlich"

Kapitän Marvin Wanitzek, seit 2017 im Dienste des KSC, spricht Klartext. "Da helfen dir am Ende auch nur Punkte", sagte der Mittelfeldspieler nach der Niederlage in Hamburg. "Du musst punkten, um dann auch das Ganze ein bisschen ruhiger gestalten zu können. Und wenn wir das nicht schaffen, dann wird es ungemütlich." Der erfahrene Spieler räumt ein, dass die aktuelle Position in der unteren Tabellengegend unbefriedigend ist. Im Sommer habe der Klub viele Veränderungen vorgenommen, viele junge Spieler seien neu in Verantwortung gekommen. Wanitzek ist sich der kritischen Situation "absolut bewusst", glaubt aber, dass Erfolgserlebnisse der jungen Mannschaft helfen können, wieder Sicherheit aufzubauen.

Senft hadert mit Schiedsrichter-Entscheidungen

Trainer Senft verließ das Stadion mit gemischten Gefühlen. Zwei Treffer seiner Mannschaft wurden in Hamburg nicht anerkannt. In der 21. Minute wurde nach einem Eckball das vermeintliche Führungstor wegen eines mutmaßlichen Fouls aberkannt. "Aus meiner Sicht ein ganz klar korrektes Tor", protestierte Senft. "Also wenn dieser Stoß ein Foul ist, dann gibt es keine Eckballtore mehr in der Liga", kritisierte er die Entscheidung scharf. Auch mit dem Freistoß, der zum 0:2 führte, zeigte sich der Trainer unzufrieden. Das dritte Tor in der 83. Minute wurde nach VAR-Überprüfung wegen Abseits annulliert. Senft argumentiert, der Ball sei von einem gegnerischen Spieler gekommen. "Das ist schon eine sehr bittere Pille für uns, aber muss man so hinnehmen", sagte er resignierend.

Nächste Chance gegen Darmstadt

Der Karlsruher SC erhält schnell die nächste Gelegenheit, die Krise zu bekämpfen. Am kommenden Sonntag empfängt die Mannschaft um 13.30 Uhr (Live auf Sky) Darmstadt 98. Die Hessen sind nach einem schwachen Saisonstart selbst angeschlagen und liegen nur zwei Punkte hinter Karlsruhe. Ein direkter Vergleich zwischen zwei druckbelasteten Teams, bei dem es für beide um wichtige Punkte geht.

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Source: Via Main Post (GNews)

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