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Frauen-Bundesliga prüft zwei Spielmodi: Playoffs könnten ab 2027/28 kommen

PannaGo Redactie 30 de setembro de 2026 2 min read
Frauen-Bundesliga prüft zwei Spielmodi: Playoffs könnten ab 2027/28 kommen

Die Frauen-Bundesliga nimmt zwei unterschiedliche Szenarien für die Zukunft des Spielmodus in ihre Medienrechts-Ausschreibung auf. Neben dem aktuellen Format wird ein erweitertes Modell mit Playoffs und zusätzlichen Playins diskutiert. Die Entscheidung fällt nach Gesprächen mit TV-Partnern im November.

Zwei Modelle in der Ausschreibung

Die Frauen-Bundesliga setzt bei den Verhandlungen um die Medienrechte ab der Saison 2027/28 auf Flexibilität. Zwei verschiedene Formate stehen zur Debatte: das bewährte System der regulären Saison oder ein erweitertes Modell mit sieben zusätzlichen Entscheidungsspielen. Dieses umfasst Halbfinals und Finals um die Meisterschaft sowie drei Playin-Partien, die einen weiteren Auf- und Abstiegsplatz vergeben würden. Eine konkrete Festlegung hat die Liga noch nicht getroffen – die Entscheidung soll nach den TV-Verhandlungen fallen.

Medienrechte neu ausgeschrieben

Die aktuellen TV-Verträge mit ARD, ZDF, MagentaTV, DAZN, Sport1 und Sky bringen den 14 Clubs jährlich 5,2 Millionen Euro ein und laufen seit der Saison 2024/25. Neu ist die Vermarktungsstrategie: Statt wie bisher vier Saisons werden die nächsten Rechte nur für zwei Jahre verkauft. Medienunternehmen können ihre Bewerbungen bis zum 6. Oktober einreichen; verbindliche Gebote sind für November geplant. Die endgültige Entscheidung über die Vergabe erfolgt am 30. November auf der Mitgliederversammlung der Clubs.

Reformierter Spieltag ab 2027

Unabhängig vom Wahl-Modus will die Frauen-Bundesliga den Spieltag grundlegend umgestalten. Künftig sollen drei feste Anstoßzeiten von Freitag bis Sonntag gelten statt bislang sieben unterschiedliche Termine über vier Tage. Geplant sind ein Freitagabendspiel, eine Partie am Samstagmittag und eine Sonntagskonferenz mit fünf Spielen parallel. Auf Montagsspiele verzichtet die Liga bewusst. Gleichzeitig soll die kostenlose Ausstrahlung erweitert werden: Pro Saison sind bis zu 37 Free-TV-Spiele vorgesehen. Hinzu kommen vier sogenannte Leuchtturmspieltage in Pausen des Männerfußballs.

Clubs spalten sich über Playoff-Pläne

Die mögliche Einführung von Playoffs wird in der Liga kontrovers diskutiert. Bayern Münchens Frauenfußballchefin Bianca Rech warnte im August vor einer "Abwertung der Liga" durch das neue Format. Der VfL Wolfsburg äußerte sich ebenfalls skeptisch: Geschäftsführer Dieter Hecking bezeichnete Playoffs als "eher kontraproduktiven Eingriff in den Wettbewerb."

Strategischer Neuaufbau der Liga

FBL-Präsidentin Katharina Kiel begründet die Reformpläne mit einer umfassenden Neuausrichtung. "Wir wollen neue Impulse setzen und zugleich stärker auf das eingehen, was unseren Fans wichtig ist", so Kiel. Bei der Wahl des Spielmodus berücksichtigt die Liga mehrere Faktoren: sportliche Attraktivität, mediale Wirkung, die Höhe der TV-Gebote und die Auswirkungen auf die Ligaentwicklung. Die Gespräche mit Medienunternehmen liefern dafür entscheidende Informationen.

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Source: Via SPORT1 (GNews)

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